Frauke - Weserkraft Racing Team

Frauke...

...ein 58er Chevrolet Impala Coupe mit 2000PS...

 

Durch einen guten Bekannten bin ich bei Facebook auf ein Posting vom Weserkraft Racing Team aufmerksam geworden. Sie suchten jemand, der sie bei Frauke ein bisschen unterstützen und die Spachtelarbeiten nach diversen Reparaturen durchführen würde. Ich bot mich an, wir plauderten ein wenig, ich fuhr nach Wachendorf, um mir das Monster live anzusehen und zu messen, ob sie überhaupt in meine Garage passen würde. Das schien okay und wir einigten uns ...Frauke sollte gebracht werden.

 

Nun, wer schon mal bei mir war, kennt die Straße und die Gegebenheiten, darüber habe ich mir vorher auch schon ein paar Gedanken gemacht, da es aber immer einen Weg geben muss, gab es auch dieses Mal einen. Es war allerdings nicht ganz so einfach, Frauke aus dem Hänger zu holen. Das Gespann ist 17 Meter lang, damit war die Straße für über eine Stunde quasi auch vollgesperrt... zum Glück ist es eine Sackgasse und die betroffenen Anwohner zeigten sich sehr tolerant und neugierig.

Der erste Versuch schien zu riskant und anstatt Frauke herausrollen zu lassen, wurde das Gespann gedreht und wir haben sie herausgezogen, das war auch nicht so einfach, hat aber gut geklappt. Mein treuer und hilfsbereiter Nachbar Harald hat sofort mit angefasst und ein weiterer, eher entfernter Nachbar, ebenfalls. Dieser war total begeistert und konnte das alles gar nicht glauben. Frauke kam ohne Motor, Getriebe und ohne Vorderachse, dafür stand sie auf einem Einkaufswagen und das Differential, das übrigens zu 100% gesperrt ist, war auch nicht verbaut, so war es letztendlich doch recht leicht, sie zu rangieren. 

 

Frauke war insgesamt fünf Wochen bei mir, die erste musste ich leider krankheitsbeding aussetzen. Als ich dann aber fit war, habe ich mich an die Arbeit gemacht. Frauke selbst ist foliert und sollte danach auch wieder foliert werden, somit brauchte ich einen kompletten Lackaufbau nur an den visuellen Stoßstangen erledigen. Die übrigen Bereiche brauchten nur glatt gespachtelt werden. Dass derartige Schäden nicht 100%-ig perfekt beseitigt werden können, war im Vorfeld klar, somit habe ich einen Kompromiss zwischen gutem Ergebnis und Zweckmäßigkeit gesucht, das war nicht immer ganz einfach, da ich es gerne bestmöglich haben möchte, hat aber dann gut geklappt. Wie viel Spachtel ich genau verarbeitet habe, kann ich gar nicht genau sagen... ist auch egal...

Für mich persönlich war es ein sehr geiles Projekt, welches mir sehr viel Spaß gemacht hat, dazu habe ich schließlich auch noch ein paar coole Jungs kennengelernt. 

 

Wer mehr über Frauke erfahren möchte, sollte hier nachsehen:
Weserkraft Racing Team